Konzerttipp

14. Nocturnal Culture Night
mit • Covenant • Laibach • Heaven 17 • Joachim Witt -Bayreuth 1 Show • Atari Teenage Riot • Wayne Hussey • De/Vision • Neuroticfish • Haujobb • Pink Turns Blue • Wolfgang Flür (Kraftwerk) • She Past Away • Portion Control • Winterkälte • The KVB • In Strict Confidence • In Slaughter Natives • No More • Clan Of XYMOX • Har Belex • Minuit Machine • Lizette Lizette • A Projection • Faderhead • Placebo Effect • Desperate Journalist • Tommi Stumpff • Les Berrtas • Monolith • Actors • State Of The Union • Six Comm • Cryo • Hapax • Lizette Lizette • Die Selektion • Actors • Still Patient? • Shiv-R • Rroyce • Stoneman • Traitrs • Black Nail Cabaret • Parzival • The Arch • Neun Welten • In Gowan Ring • Scream Silence usw ...

Redaktionslogin

Kalender

Zur Zeit sind keine Eintrge vorhanden!

Podcast

Podcast Feed
Der Wirklichkeit entfliehen – Persephone zur magischen Nacht am 12.06.2010 in Gera Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Hesse   
Sonntag, den 26. September 2010 um 22:21 Uhr

Bildrechte: Wolfgang HesseAlljährlich findet im Juni im barocken Orangeriepark in Gera, dem Küchengarten, das Festival "Alles Theater" statt. In diesem Jahr präsentierte der Veranstalter einen ganz besonderen Leckerbissen: Persephone bildeten Samstagnacht den Abschluss in einem mit Kerzen und Lampen prachtvoll illuminierten Park.

In diesem Mitternachtskonzert versetzten Gesang, klassische Streicher und Percussion den Park in ein einmaliges Klanggemälde.


Frontfrau Sonja Kraushofer, bekannt vom österreichischen Elektroduo L’ame Immortelle und seit Kurzem auch Kopf ihrer neu gegründeten Rock-Band Coma Divine, hat zwar eine Vorliebe für harte Klänge, doch begeistert ihre ausdrucksstarke Stimme bei Persephone ebenso zu sanften Melodien.

Umrahmt mit abgestimmten Lichteffekten, interpretierte sie die Songs wunderbar gefühlvoll und mit ihren beeindruckenden Tanzelementen. Begleitet wurde sie von den beiden Cellisten Martin Höfert, ebenfalls Gründungsmitglied von Coma Devine, und Holger Wilhelmi, Johannes Kramer (Kontrabass und Cello) sowie Tim Warweg (Percussions).

"Persephone", aus der griechischen Mythologie, war die Toten- und Unterweltsgöttin, und der Name ist Programm: Die englischsprachigen Texte beschreiben Situationen, in denen Wirklichkeit und Traum sich berühren oder ganz miteinander verschmelzen. Oft ist das Ufer zum Totenreich nicht weit entfernt.

Jedes Lied hat eine eigene Atmosphäre, stellenweise sehr düster und getragen, dann wieder rhythmisch und zauberhaft schön. Trotz kühler Temperaturen und einigen Schauern ließen es sich die meisten Zuhörer nicht nehmen, bis zum Ende zu bleiben.

"Unser Pianist ist erkrankt", erklärte Sonja nach dem Konzert, während sie Autogramme gab, "daher musste das Programm kurzerhand umgestaltet werden, sodass an diesem Abend auch selten gespielte Songs zu hören waren".

Mit diesem musikalischen Ereignis, das manchem Konzertbesucher in guter Erinnerung bleiben wird, hat Persephone sicher neue Anhänger gewinnen können.


Links zu Persephone
Homepage: http://www.persephone-home.de
MySpace: http://www.myspace.com/persephonehome