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Das Wave-Gotik-Treffen vom 22. bis zum 25. Mai 2026 - ein Höhepunkt in der WGT-Geschichte
Vom 22. Bis 25. Mai fand das 33. Wave-Gotik-Treffen (WGT) erneut in der Messestadt Leipzig statt. Wie immer fieberten die Vertreter der schwarzen Subkultur diesem Termin über Pfingsten schon viele Wochen davor entgegen. Bereits einem Tag davor waren die schwarz und anspruchsvoll gekleideten Besucherinnen und Besucher überall in den Straßen der Stadt zu entdecken. Viele Veranstaltungen läuteten bereits am Donnerstag das Treffen in den Clubs der Stadt musikalisch ein. Auch den Campingplatzen und um das Agra-Gelände herrschte bereits reger Betrieb.
Auf den folgenden Seiten gibt es einige Höhepunkte des Treffens. Hier ist die Auswahl natürlich auch subjektiv. Sicher haben andere Besucherinnen und Besucher andere Höhepunkte in ihren Mittelpunkt gestellt. Die Hauptsache war jedoch, wie bereits gewohnt, die große kulturelle Vielfalt, die das WGT zu einem ganz besonderen und außergewöhnlichen Festival der schwarzen Subkultur macht.
Das 33. WGT war erneut ein Meilenstein der WGT-Geschichte 183 Bands und Künstler begeisterten an über 40 Orten im Stadtgebiet, darunter auch im Parkschloss im Herfurthschen Park. Über 20.000 Besucherinnen und Besucher bevölkerten die Stadt. Das Org-Team spricht von einem weiteren Publikumsrekord. Dazu kamen noch tausende Tagesbesucher, die den Mittelaltermarkt auf der Moritzbastei und das Heidnische Dorf besuchten. Überall wurde friedlich gefeiert.
Auf jeden Fall konnte das Gothic Herz wieder höherschlagen. Museen, Variete, Vorträge und klassische Veranstaltungen wurden gut besucht. „Leider
schon zu Ende“, so schrieb kurz nach dem WGT das Team am Dienstag nach dem WGT auf ihren
Wave-Gotik-Treffen Seiten. Wieder konnte die Zahl 20.000 Besucher locker
erreicht werden. Vielleicht waren es auch ein paar mehr? Den Eindruck
konnte man leicht in den Konzerthallen und in Leipzig bekommen. In der
Stadt und überall auf dem Festival wimmelte es von Menschen in schwarzen
Gewandungen. Tagesrückblicke auf Facebook
Freitag https://www.facebook.com/rezianer/posts/pfbid023TtYLrHCFrfTYKCPTGxf1Eahuzh8NFjo2MWV1pX8cdXA4HfYxmxhyHe9Dvr9PnE5l
Samstag https://www.facebook.com/rezianer/posts/pfbid0WpVdmCL3Cs6M2kTzhYjQgZMWVZNPNfi5f8uEz2NMx5Q5ce7ko8ZApi4pQSYoo9zsl
Sonntag https://www.facebook.com/rezianer/posts/pfbid02MS5f1g5MrK49Qjjnx9oirxV4v46RWSWXzwuJW3L5QUoopUusEiLmMgmQK729tksXl
Montag https://www.facebook.com/rezianer/posts/pfbid0W8xfBq7d8iuHfmaCN7LwDR6BYLvebBPjsCLgG6jJRytd4Z2t47xSASTKLZYXJ3yzl
Ein Dank geht an alle Organisatoren, die Security und die viele friedlichen Fans, die das WGT zu dem machen, was es ist. Herzlichen Dank an das WGT-Team für Akkreditierung und Fotopass.
Start in den Festivalfreitag (22.5.2026) im Heidnischen Dorf und beim Viktorianischen Picknick. 
Natürlich gehört das Viktorianische Picknick zu den Anziehungspunkten am WGT-Freitag. Schnell füllte sich die Wiese im „Clara-Park“. Schon gegen 15 Uhr schien jedes freie Plätzchen belegt zu sein. Die Sonne lachte vom Firmament und Schattenplätze waren rar. Viele sehenswerte Gewandungen präsentierten die Leipziger und ihre Gäste. Viel Aufwand und jede Menge Ideen stecken dahinter. Zwischen den vielen Leuten waren hin und wieder auch Musiker und Bandleute zu entdecken, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Es gab an manchen Stellen, besonders auf den Hauptwegen, kaum ein Durchkommen. Junge Frauen im Gothic Style luden die Gäste zu einer kleinen Ausfahrt durch den Clara-Zetkin-Park ein. Selbst zu fortgeschrittener Stunde strömten die Leute mit Gewandungen und Picknick-Körben in den Park. Es war auch dieses Jahr wieder ein Höhepunkt des Treffens. Mehr Zaungäste, als in den Vorjahren, trauten sich unter die illustren Gäste und freuten sich über Fotos mit ihren „Lieblingskostümen“.
  

Im Heidnischen Dort startete die Konzertreihe mit Bianca Stücker & Bruxas Solis. Allein schon das Outfit der vier Damen versetzte in Staunen. Im Mittelpunkt standen Songs um die Tarot-Karten. Bianca hat zu jeder wichtigen Karte einen Song komponiert. Just an diesem Freitag ist das Album „The Tarot Songs“ erschienen. Daneben erklangen natürlich auch Songs mit Bianca aus ihren bereits erschienenen Album „De Alchemia“. Mit dem unterschiedlichsten Instrumentarium, Tanz und Gesang begeisterte die sympathische Band das Publikum vor der Heidenbühne.

Livepremiere mit Voyna
Peer und sein Soloprojekt Voyna, hatte im Täubchental Bühnenpremiere. Mit einer kompletten Band brachte Voyna die Songs auf die Bühne. Dabei faszinierte, ab dem ersten Song, die charismatische Stimme des Frontmanns. Das Repertoire schöpfte sich aus beiden Alben dem Debütalbum “The Cinvat Bridge“, der 2023er-EP „And the Heresies“ und den neuen Studioalbum „Monsters“, erschienen am 28. November 2025. Peer Lebrecht, der Kopf der Berliner Post-punk/Darkwave Band Golden Apes, wollte während der Pandemiezeit nicht untätig bleiben und hat sich für dieses Solo-Projekt entschieden. Die Songauswahl konzertierte sich vorrangig auf das letzte Album „Monsters“, wobei Songs, wie Wrong Face, Days of Light, All Your Ways, Waters und Mountains zu hören waren. Trotz früher Nachmittagsstunde füllte sich der Saal im Täubchental ziemlich schnell. Peer und seine Leute auf der Bühne konnten vollends begeistern. Es war eine Premiere, die sicher von weiteren Live-Auftritten gefolgt werden sollte.

Vlad in Tears heizten als nächste ein Musikalisch bleib es im Täubchental rockig. Auch hier ging es Monster, zumindest hatte der zweite Song des Sets, diesen Titel. Die Band die 2007 in Italien gegründet wurde, zählt mittlerweile zu den bekannten Dark-Rock-/Metal-Bands aus Berlin. Frontmann Chris Vlad (Gesang), Dario Vlad (Bass), Frankie (Schlagzeug), Lex (Gitarre) und PVee (Gitarre) begeisterten durch eine mitreißenden Show auf der kleinen Bühne im Täubchental. Der Sound ging ins Ohr und viele Gäste der ersten Reihen waren auch mit den Texten vertraut beim Mitsingen. Songs, wie Right now, Kiss my Soul, Not Good Enough oder Hear me out gehörten zur sehr mitreißenden Show des zweiten Acts an diesem Abend.


Der erste Abend in der Agra-Halle sollte den WGT-Höhepunkt bereits vorwegnehmen In der großen Agra-Halle fieberten Tausende den Höhepunkten des ersten WGT-Tages entgegen. Mit „Das Ich“ und „Solar Fake“ gab es dazu die richtige Einstimmung. Die Urgesteine der „Neuen Deutschen Todeskunst“ und der Sänger Sven Friedrich mit der charismatischen Stimme, bekannt von Bands, wie Dreadful Shadows und Zeraphine, lockten viele Interessierte in die Halle. Die Pop-Ikone, der 1980-er Jahre Kim Wilde, das erste Mal beim WGT brachte den Einlass in der Halle zum Stopp, so viele wollten die englische Künstlerin sehen und hören. Sie enttäuschte niemand. Alle ihre legendären Hits, wie Kids In America, You Keep Me Hangin' On und You Came schallten durch die Halle. Auch der Depeche Mode Klassiker „Enjoy the Silence“ gehörte zu den präsentieren Songs in dieser Show. Dabei war der Sound so realistisch, wie zur Erscheinungszeit der Songs. Sie befand sich gerade auf Europatour mit ihrem Album „Closer“. Der Stopp in Leipzig wird ihr sicher in Erinnerung geblieben sein. Mit dabei ihre Nichte Scartett Wilde, die mit einer prächtigen Stimme, einige Gesangsparts übernahm. In ein paar Monaten wird Scarlett die Wilde Familie mit einem Baby erweitern.  
Die Einstürzenden Neubauten mit Sänger und Gründer Blixa Bargeld wurden bereits 1980 gegründet und beeinflussten mit ihrem Sound maßgeblich die schwarze Musikszene. Für Mark Bennecke, der die Band vor dem Publikum ankündigte, waren die Neubauten das Highlight alles seiner WGT-Besuche. Auch sie hielten ihr Versprechen und kreierten Sounds mit den unterschiedlichsten Geräten, wie Stahlrohren, Blechen und sogar einer Flugzeugturbine. Natürlich durften auch Gitarren und Keyboards nicht fehlen. Dieser legendäre Sound ließ bei so manchen Urgesteinen der Szene Gänsehaut aufkommen.

Mit der nachfolgenden Sängerin Anja Huwe von X-Mal Deutschland aus den 1980-er Jahren im Stile von Postpunk kamen bei vielen ebenfalls Erinnerungen an die Anfänge der dunklen Musik auf.
Picknick bei Musik auf dem Mittelaltermarkt (Samstag, 23.5.2026) Was für ein Wave-Gotik-Treffen 2026! Überall trifft man sie, die WGT-Gäste, als ob nur sie ganz Leipzig bevölkern. Die Konzerte sind oft überfüllt, so dass schon Einlasstopps nötig war. Im Heidnischen Dorf, dass dieses Jahr eine größere Fläche einnimmt, genießt man die Sonne auf der Decke mit der ganzen Familie, freut sich an den vielen Angeboten und entdeckt kleine Geschenke an den Ständen.
 
Als einen der Höhepunkte an diesem Tag kann man ohne Zweifel die Band Schöngeist nennen. Mit düsterem Rock begeisterte sie die Fans vor der Heidenbühne. Die Band um Frontmann Timur war bereits das vierte Mal beim WGT. Sie hatte 2012, 2016 und 2022 einen guten Eindruck hinterlassen, so dass sie 2026 wieder dabei sind. Aktuell sind sie mit dem aktuellen Album „Schwarz vor Augen“ nach einer längeren Pause wieder da und zeigen, dass der Gothic Rock aus ihren Federn weiter überzeugen kann. Natürlich gab es neben einigen älteren Songs vor allem Ausschnitte aus dem aktuellen Album: „Du Du Du“ im Stil von Da Da Da und „Feuer und Eis“ seien hier genannt.
Auch vor Schöngeist bebte die Stimmung im Heidnischen Dorf. Die Piratenrocker Katerfahrt fuhren mit ihren Kahn über die Meere auf das WGT. Mitsinglaune, viel Spielfreude und den nötigen Humor ließ die Massen abgehen.  
Kunst in der Druckerei
Was wäre das WGT ohne Kunst. Die Galerie Kunst liebt Mut präsentierte „Kunst liebt Tod“. In einer Druckerei begegneten sich die Künstlerin Florentine Joop, Maler Holger Much, Sektionsassistent aus der Rechtsmedizin Stefan Griep, Musiker Ingmar Jeßulat und Moderator M. Kruppe. Die ausgestellten Werke setzten das Thema grafisch um. Im Gespräch ging es um Leben und Tod, wobei auch über die Einzigartigkeit des Lebens nachgedacht wurde. Stefan Griep beschäftigt sich beruflich mit toten Menschen, zeigte Instrumente seiner Arbeit und betonte, wie wichtig es sei, sich an dem Leben auszurichten. Es fragte die Mitdiskutierenden, ob sie Angst vor dem Tod haben, wobei die Antworten tatsächlich überraschten. Florentine Joop las aus ihren neuen autobiografischen Roman Sommer im Heckenrosental, eine Kindergeschichte aus ihrer Jugend. Dichter und Liedermacher Ingmar Jeßulat fasst das Ganze in Worte und Musik. Susanne Höhne von "Kunst liebt Mut" freute sich über eine schöne Premiere für so ein Format, wo sich eine Wiederholung lohnt


Im Felsenkeller gaben sich die Grausamen Töchter die Ehre und überzeugten mit einer beeindruckenden Show, die nicht für schwache Nerven gemacht ist.


Eine weitere Premiere an diesem Abend fand danach an gleicher Stelle
statt. Unter dem Namen „Alles Schwarz“ brachte Oswald Henke mit seinen
Freunden ein besonderes Programm auf die Bühne. Lieder von Oswald Henke,
LUCINA SOTEIRA, Tobias Siebert (Klez.e), Marishka von Waldstetten
(Beautiful Disease), Victor Hildebrand (Unfarben) und Bernd Friebe
verbanden sich im neuen Klang. Einfach genial diese schwarze Kunst. Hier
seien nur ein paar Song genannt, die erklangen: Zusammen allein,
Vermisster Traum, Menschenstunde, Somnio, Liebling der Götter und
Flamme. 

Die Vielfalt an Szenemusik beim Wave Gotik Treffen am Beispiel: Sonntag, dem 24.5.2026Was wäre ein WGT ohne das große kulturelle Spektrum. Dazu hat unmittelbar das italienische Musikensemble Hexperos beigetragen. Im einmaligen Ambiente der Kirchenruine Wachau, inmitten der historischen Mauern des sonnendurchfluteten Kirchenraumes, entspann sich eine Verbindung von Musik, Band und Publikum. Elemente der Neoklassik treffen auf Harfe, Violine, Perkussion und eindringlichen weiblichen Gesang. Es erklangen Lieder von Alessandra Santovito, die sie zudem für ihre frühere Band Gotica geschrieben hatte, von ihrer Tochter Elektra und natürlich Songs vom aktuellen Album. Während des gesamten Konzertes war die Verbundenheit der schwarzen Szene zu spüren. Themen über Natur, den Mond und die Beziehungen zwischen den Menschen prägten die Themen der Lieder. Nach dem Konzert bevölkerte die schwarz gekleideten Gäste den Friedhof rund herum um die Kirchenruine.
  
Außerhalb des offiziellen Programms, verteilt über das Stadtgebiet, fanden Veranstaltungen, die vom einheitlichen Gedanken er schwarzen Subkultur geprägt waren, angeboten. So öffnete der Gothic-Shop „Queen of Darkness“ ein Verkaufsangebot im Ringcafe Leipzig. Auf dem Balkon des geschichtsträchtigen Gebäudes spielte die Symphonic-Gothic Band Veihlar aus Leipzig. Die Stimme von Sängerin Melissa verleiht den deutschsprachigen Songs voller Mystik und Dunkelheit tiefe Emotionen. Besonders die schwarzen Flügel von Melissa beeindruckten die Zuhörenden. Am Samstag und am Sonntag spielten sie jeweils zweimal für die Kunden des Marktes und für alle Interessierten auf den Straße vor dem Ringcafe, die sich auf den Wiesen um den Springbrunnen versammelten und interessiert nach oben blickten. Auf der Setliste standen die Songs des Debütalbums der Band „Königin Der Finsternis“. Vielleicht ist diese Band auch bald selbst im Programm des WGT vertreten, wünschen könnte man es den engagierten Musikern auf jeden Fall.


Akustisches im der Peterskirche
Die Peterskirche ist immer für eine Überraschung gut. Den akustischen Nachmittag eröffnete Vaughn George auf dem Piano. Er brachte die Welt der Songs von Depeche Mode in die Peterskirche. Interpretiert auf dem Piano und gesungen entfalteten die Songs einen ganz besonderen Charme. Songs wie: Shake the Disease, Stripped, Enjoy the Silence, Surrender und viele weitere mehr kamen in der voll besetzten Kirche sehr gut an.
https://www.youtube.com/watch?v=QvwfUR2cSBU

Bevor Solar Fake 2027 auf eine akustische Tour gegen, stellten Sven Friedrich und Dirk Riegner (Piano) Songs von Zeraphine und Solar Fake in neuen Versionen vor. Darunter waren z.B die Klassiker von Zeraphine: Wenn du gehst und Sterne sehen. In der vollbesetzten Kirche wurde jeder Song begeistert gefeiert. Der Kirchenraum passte ausgezeichnet zu den ruhigen und emotionalen Songs.



„Anne ist wieder da“, freute sich Frontmann Tilo Wolff und präsentierte Lacrimosa in einer erweiterten Besetzung. Zu Beginn eröffnete das Lacrimosa Theme die Show. Nichte Lena, die bei der letzten Tour Anne am Keyboard vertrat, war mit auf der Bühne. In einer beeindruckenden Show präsentierten Lacrimosa, die wichtigsten Songs ihrer Bandgeschichte, darunter selbstverständlich Lichtgestalt, Alleine zu zweit, Schakal und viele andere mehr.

Dark Rock vom Feisten lieferten London after Midnight aus dem USA in der Agra Halle. Ein begeistertes Publikum war der beste Lohn. Stimme und Outfit von Frontmann Sean Brennan konnten die Fans in der Halle überzeugen.  
„Leider schon zu Ende“ – der Montag (24.5.2026)
Ein Anziehungspunkt, wie in jedem Jahr, die heiter morbiden Vorträge vom Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke. Sie lockten Tausende in die Halle 4.2. Diesmal ging es um die Forschungen, die Mark in Moskau an den Überesten von Hitlers Schädel vollzog. Die letzten Tage im Führerbunker, so Beneke, seien tatsächlich so wie im Film „Der Untergang“ zu sehen passiert. Es gäbe dazu nur übereinstimmende Aussagen. An vielen Merkmalen war sich Benecke sicher, dass es sich tatsächlich um den Originalschädel handele. Alle Überlebens-Phantasien des „Führers“ seien damit ad absurdum geführt, so der Kriminalbiologe. Zum Schmunzeln waren seine Berichte über den Sowjetischen Geheimdienst KGB, in dessen Auftrag er zusammen für National Geografic er diese Untersuchungen durchführte.

Vor diesem Vortrag begeisterten Stimmgewalt, der Hard-Chor aus Berlin mit ihren Dark a-Capella Programm. Eigene Stücke und ihre Interpretation von bekannten Gothic-Songs, wie etwa von ASP „Ungeschickte Liebesbriefe“ standen auf dem abwechslungsreichen Programm.

Sehr interessant war die Ausstellung auf der Empore im Agra Cafe in der Agra-Halle 4.1. Kunstwerke von Ron Kuhwede(Fotografie), Leander Wennige (Skulptur), Leni Deschner (Malerei, Zeichnung), Tanja Deschner(Malerei, Zeichnung), Susan Illingworth (Collage) und Dicle Kara (Zeichnung) waren zu sehen. Leider waren am Montag die Collagen von Susan Illingworth bereits abgehangen. Dennoch gab es interessante Eindrücke in Modere Malerei und bildende Kunst.

Während des herrlichen Wetters in Leipzig lohnte sich ein Spaziergang zum Parkschloss im Herfurthschen Park mitten im Grünen.
Auch hier gab es ein abwechslungsreiches Musik- und Kulturprogramm.


Unter anderen waren hier die FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER (FDIO) in einer Show im Barocksaal zu erleben. „Aufgewachsen in der Diktatur (DDR), geschunden, gedemütigt, bestohlen und geknechtet, sind wir das Produkt der gleichzeitigt existierenden Tragödie und Komödie. Auch die Songs in deutscher Sprache, sprechen das ungeschminkt aus, was diese Band aussagen möchte. Es ging etwas verspätet los, es war eng, warm und die Begeisterung war nicht zu bremsen. 1987 wurde die Gruppe von Sänger Ray van Zeschau gegründet. Die Band vefolgte eine wechselhafte Geschichte. Das Engagement für Kunst und Film begleitete die Musik der Band.Umso interessanter war dieser Auftritt zum WGT 2026 in der besonderen Umgebung des Parkschlosses.

Timm Hindorff heißt der neue Sänger der Band Unzucht, die am Pfingstmontag in der Agra zu erleben war. Er hat die Band verändert. Die Songs klingen etwas anders, begeistern jedoch auch in der neuen Version. Gitarrist Daniel De Clercq stellte einen neuen Song aus seiner Feder vor. „NEIN“ geht zu Herzen, in die Seele und schaffte einen emotionalen Höhepunkt des Konzertes.

Weitere Höhepunkte folgten am letzten Tag mit Aesthetic Perfection aus den USA und Moonspell aus Spanien.

Auch dieser musikalische Abschluss beweist zweifelsfrei:
Es war ein fantastisches WGT, das in die Erfolgsgeschichte eingehen wird. |