33. WGT - Was für ein Festival - Seite 4 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Hesse   
Montag, den 15. Juni 2026 um 00:00 Uhr
Beitragsseiten
33. WGT - Was für ein Festival
Start in den Festival-Freitag
Picknick bei Musik auf dem Mittelaltermarkt (Samstag, 23.5.2026)
Szenemusik beim Wave Gotik Treffen am Beispiel: Sonntag, dem 24.5.2026
„Leider schon zu Ende“ – der WGT-Montag (24.5.2026)
Alle Seiten

Die Vielfalt an Szenemusik beim Wave Gotik Treffen am Beispiel: Sonntag, dem 24.5.2026

Was wäre ein WGT ohne das große kulturelle Spektrum. Dazu hat unmittelbar das italienische Musikensemble Hexperos beigetragen. Im einmaligen Ambiente der Kirchenruine Wachau, inmitten der historischen Mauern des sonnendurchfluteten Kirchenraumes, entspann sich eine Verbindung von Musik, Band und Publikum. Elemente der Neoklassik treffen auf Harfe, Violine, Perkussion und eindringlichen weiblichen Gesang. Es erklangen Lieder von Alessandra Santovito, die sie zudem für ihre frühere Band Gotica geschrieben hatte, von ihrer Tochter Elektra und natürlich Songs vom aktuellen Album. Während des gesamten Konzertes war die Verbundenheit der schwarzen Szene zu spüren. Themen über Natur, den Mond und die Beziehungen zwischen den Menschen prägten die Themen der Lieder. Nach dem Konzert bevölkerte die schwarz gekleideten Gäste den Friedhof rund herum um die Kirchenruine.
















Außerhalb des offiziellen Programms, verteilt über das Stadtgebiet, fanden Veranstaltungen, die vom einheitlichen Gedanken er schwarzen Subkultur geprägt waren, angeboten. So öffnete der Gothic-Shop „Queen of Darkness“ ein Verkaufsangebot im Ringcafe Leipzig. Auf dem Balkon des geschichtsträchtigen Gebäudes spielte die Symphonic-Gothic Band Veihlar aus Leipzig. Die Stimme von Sängerin Melissa verleiht den deutschsprachigen Songs voller Mystik und Dunkelheit tiefe Emotionen. Besonders die schwarzen Flügel von Melissa beeindruckten die Zuhörenden. Am Samstag und am Sonntag spielten sie jeweils zweimal für die Kunden des Marktes und für alle Interessierten  auf den Straße vor dem Ringcafe, die sich auf den Wiesen um den Springbrunnen versammelten und interessiert nach oben blickten. Auf der Setliste standen die Songs des Debütalbums der Band „Königin Der Finsternis“. Vielleicht ist diese Band auch bald selbst im Programm des WGT vertreten, wünschen könnte man es den engagierten Musikern auf jeden Fall.

















Akustisches im der Peterskirche

Die Peterskirche ist immer für eine Überraschung gut. Den akustischen Nachmittag eröffnete Vaughn George auf dem Piano. Er brachte die Welt der Songs von Depeche Mode in die Peterskirche. Interpretiert auf dem Piano und gesungen entfalteten die Songs einen ganz besonderen Charme. Songs wie: Shake the Disease, Stripped, Enjoy the Silence, Surrender und viele weitere mehr kamen in der voll besetzten Kirche sehr gut an.

https://www.youtube.com/watch?v=QvwfUR2cSBU









Bevor Solar Fake 2027 auf eine akustische Tour gegen, stellten Sven Friedrich und Dirk Riegner (Piano) Songs von Zeraphine und Solar Fake in neuen Versionen vor. Darunter waren z.B die Klassiker von Zeraphine: Wenn du gehst und Sterne sehen. In der vollbesetzten Kirche wurde jeder Song begeistert gefeiert. Der Kirchenraum passte ausgezeichnet zu den ruhigen und emotionalen Songs.


















„Anne ist wieder da“, freute sich Frontmann Tilo Wolff und präsentierte Lacrimosa in einer erweiterten Besetzung. Zu Beginn eröffnete das Lacrimosa Theme die Show. Nichte Lena, die bei der letzten Tour Anne am Keyboard vertrat, war mit auf der Bühne. In einer beeindruckenden Show präsentierten Lacrimosa, die wichtigsten Songs ihrer Bandgeschichte, darunter selbstverständlich Lichtgestalt, Alleine zu zweit, Schakal und viele andere mehr.









Dark Rock vom Feisten lieferten London after Midnight aus dem USA in der Agra Halle. Ein begeistertes Publikum war der beste Lohn. Stimme und Outfit von Frontmann Sean Brennan konnten die Fans in der Halle überzeugen.